Mit der geplanten Einrichtung von zunächst vier Kinderschutzambulanzen macht Brandenburg einen entscheidenden Schritt zur Stärkung des Kinderschutzes. Ab 2026 entstehen spezialisierte medizinische Anlaufstellen, in denen Medizin und Kinder- und Jugendhilfe eng zusammenarbeiten, um Kindeswohlgefährdungen frühzeitig zu erkennen und schnell zu handeln. Damit schließt das Land eine bislang bestehende Versorgungslücke und schafft verlässliche Strukturen für Kinder, die Gewalt, Missbrauch oder Vernachlässigung erfahren haben. Die ersten vier Standorte sind an Krankenhäusern in Eberswalde, Lauchhammer, Neuruppin und Potsdam geplant, ein weiterer Standort in Cottbus ist vorgesehen. Eine Anschubfinanzierung aus Lottomitteln ermöglicht den Start der Ambulanzen bereits im kommenden Jahr. Ergänzt wird dies durch eine landesweite Koordinierungsstelle, die einheitliche Qualitätsstandards und klare Zuständigkeiten sicherstellt. Ab 2027 soll die Finanzierung dauerhaft über den Landeshaushalt erfolgen. Zu Pressemitteilung gelangen Sie hier.