Wie sollte eine zukunftsfeste Familienpolitik im Land Brandenburg aussehen? Zur Situation und den Bedürfnissen der Brandenburger Familien
Lange Wege zur medizinischen Versorgung, fehlende Unterstützung nach der Geburt, unflexible Betreuungsangebote und steigende finanzielle Belastungen prägen den Alltag vieler Familien in Brandenburg. Wer heute Familie lebt oder gründen möchte, steht vor strukturellen Hürden, die sich nicht mehr wegdiskutieren lassen. Es gibt viel zu tun, um Familien wirksam zu entlasten und verlässliche Perspektiven zu schaffen.
Das wurde deutlich beim öffentlichen Fachgespräch im Ausschuss für Gesundheit und Soziales des Landtages Brandenburg am 11. Februar 2026, bei dem u.a. Annett Schmok (Landeskoordinierungsstelle Netzwerk Gesunde Kinder), Hendrik Nolde (Fachstelle Altern und Pflege im Quartier) und Dr. Alina Pöge (Institut für angewandte Familien-, Kindheits- und Jugendforschung e.V. an der Universität Potsdam) als sachkundige Fachexpert*innen zu Wort kamen. Die angehörten Sachkundigen sendeten ein unmissverständliches Signal: Brandenburg braucht familienfreundliche Strukturen, die den Alltag von Eltern tatsächlich erleichtern – nicht nur auf dem Papier.
Nadine Graßmel (SPD), Mitglied im Ausschuss für Gesundheit und Soziales, hob in ihrem Beitrag besonders die bedeutende Arbeit der Lokalen Bündnisse für Familie im Land Brandenburg hervor. Im Rahmen des landesweiten Vernetzungstreffens der Lokalen Bündnisse für Familie in Brandenburg, das am 17. November 2025 in Potsdam stattfand, hat sie sich am World Café beteiligt und sich intensiv mit den Bündniskoordinierenden ausgetauscht.
Für insgesamt sechs Monate ist die Aufzeichnung der 12. öffentlichen Sitzung des Ausschusses hier einsehbar: Landtag Brandenburg.